PATRICK RICHARDT - Pangaea Pangaea

Foto Credit: Sebastian Madej

Release: 23 October 2020
Snowhite Records
CD, LP, Digital
The German songwriter and indie-rock artist Patrick Richardt presents his third solo album: PANGAEA, PANGAEA. It is about necessary change. Not out of curiosity or the desire to experiment, but out of urgency. Forced, so to speak, in so far as one can say of oneself that one affirms the living in itself. About one's own change among all the others, and fear as the driving force or blockade of human capacity to act. Utopia as a realistic possibility - even & especially in times of confusion.
 
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translated lyrics and information:
"Because you are like me" is the title, the next release, from the upcoming Patrick Richardt album, which will be released by "Snowhite Records" at the end of October. "I finally forget myself / I remember you / because you are like me / we are the hope, we are the light". The song deals with the idea of an existing unity of mankind, an idea that is being forgotten more and more. The turning away from selfish dreams and narcissistic behaviour patterns. Tolerance in its deepest sense. That means (...) a kind of tolerance based on the belief that we are essentially one, according to a unity. (...) One and the same and yet different. "In all heads and hearts / love moves in / Hello proud nation / the difference is that being the same", Richardt sings. A piece of music that wants to challenge. To consistent self-reflection and questioning of one's own habits. To make a profit, in the old, philosophical sense of a gain in human - spiritual development. "I finally forget myself / I remember / I am an affluent man / a hungry animal that does not know itself properly".
+++German Info
„Denn Du bist wie Ich“ lautet der Titel, der nächsten Auskopplung, aus dem kommenden Patrick Richardt Album, welches Ende Oktober über Snowhite Records erscheint. „Ich vergesse mich endlich selbst / Ich erinner' mich an Dich / denn du bist wie Ich / wir sind die Hoffnung, wir sind das Licht“. Der Song thematisiert die immer weiter in Vergessenheit geratende Idee, einer bestehenden Einheit der Menschheit. Die Abkehr von egoistischen Träumen und narzisstischen Verhaltensmustern. Toleranz in ihrem tiefstmöglichen Sinne. Das heißt (…) eine Art von Toleranz, die auf dem Glauben beruht, dass wir im Wesentlichen einer Einheit entsprechend, eins sind. (…) Ein und dasselbe und dennoch verschieden. „In alle Köpfe und Herzen / da zieht die Liebe ein / Hallo stolze Nation / den Unterschied macht es dasselbe zu sein“, singt Richardt im Kehrvers. Ein Stück Musik, das auffordern will. Zu konsequenter Selbstreflexion und Hinterfragung der eigenen Gewohnheiten. Zum Profit machen, im alten, philosophischen Sinne eines Zugewinns an menschlich - geistiger Entwicklung. „Ich vergesse mich endlich selbst / Ich erinnere mich / Ich bin ein Überfluss-Mensch / ein hungriges Tier, das sich nicht richtig kennt“.

Patrick Richardt – PANGAEA, PANGAEA 
Der Liedermacher vom linken Niederrhein legt sein drittes Solo Album vor: PANGAEA, PANGAEA. Es geht um notwendige Veränderung. Nicht aus Neugier oder der Lust am Experimentieren, sondern aus der Dringlichkeit heraus. Gezwungenermaßen sozusagen, insofern man von sich sagen kann, dass man das Lebendige an sich bejaht. Um den eigenen Wandel unter allen anderen und Angst als Triebfeder oder Blockade menschlicher Handlungsfähigkeit. Utopie als realistische Möglichkeit – auch & vor allem in Zeiten der Verwirrung.

Uganda, der Planet Mars in Niederzissen & die Royal Carribean III
Anfang 2013 erschien Patrick Richardts Debütalbum „So, wie nach Kriegen“ beim Hamburger Kult - Label „Grand Hotel van Cleef“. Von zahlreichen Musikkritiker*innen hochgelobt und gefeiert, schlich sich die erste Singleauskopplung „Adé, Adé“ durch sämtliche kleinere Radiostationen des Landes, wurde zum Indie-Hit und blieb - einmal angehört – in den Köpfen & Herzen kleben. Mit „Soll die Zeit doch vergehen“ meldete sich der Krefelder Musiker & Texter, vier Jahre später, ebenso eindrucksvoll zurück und thematisierte offenherzig seine eigene Angststörung. „Entschleunigung im Stile von Tocotronics “Macht es nicht selbst” – (...) trifft voll ins Schwarze und den Nerv der hektischen, digitalen Zeit.“ Richardt singt Kitsch-los vom „I.D.E.A.L“ einer liebevollen, befreiten Gesellschaft, sowie innerer Leere und Erfüllung. Verweist lautstark auf unser „riesiges Laster Gold“ und macht weiterhin das, was außer Frage steht: (Indie-) Pop-Songs mit Hit-Potential. Gemeinsam mit seiner Live-Band oder alleine mit der Gitarre und am Klavier, spielt er sich erneut quer durch die Bundesrepublik. Doch Patrick Richardt fliegt bis heute unter dem Radar der über 80 Millionen. Scheint manchmal schwer zu greifen & findet während kreativer Schreibphasen, in der Willkür der sozialen Netzwerke kaum statt. Aber er fliegt - ob zu verschroben und introvertiert oder erfrischend zurückhaltend. Anfang 2018 zunächst im Rahmen eines interkulturellen Theaterprojekts zum Thema „womanhood“ nach Kampala, Uganda. In der Folge, innerhalb einer Kunstperformance, auf eine nachgebaute Mars-Station in einem ausgedienten Stollenbunker in Niederzissen. Und dann: kurze Zeit später, auf Einladung eines bolivianischen Freundes, betrunken und fehl am Platze an Deck eines Luxus-Kreuzfahrtschiffs von Amsterdam entlang der British Islands.

PANGAEA, PANGAEA - der Mensch als Wolf oder gottloser Prophet ?
Zurück zu Hause verwirft der junge Musiker und Künstler sämtliches, bereits entstandene Song-Material und beginnt, wie so häufig, von vorne. Hinterfragt die eigene, bisherige Ausdrucksart und verändert vor allem textlich seine eigene Welt. Er zeichnet das konträre Bild vom Menschen als hungriges Tier. Konkurrierend, kämpfend, sich ständig behauptend. Völlig verschieden und doch eins? Scheinbar immer weiter den gemeinsamen Nenner aus den Augen verlierend. Sich voneinander trennend. Zäune und Mauern aus Ego- Beton hochziehend. Richardt jedoch, nimmt ganz bewusst Abstand vom Fatalismus und wendet sich stattdessen der Möglichkeit einer Utopie zu. „Den Unterschied macht es dasselbe zu sein.“ („Denn du bist wie Ich“). Was hindert uns daran, den Boden für: „ (...) die Herstellung eines Gesellschaftssystems, dass weltweite Kooperation unter den Menschen beinhaltet“ (J. Beuys) zu bereiten? Was steht uns im Weg? Wer oder was hält uns ab? Wollen wir ein „Wir“ oder reicht uns das „Ich“ ? Allein in Deutschland über 80 Millionen eigene Wahrheiten und Ansichten. Viele davon lautstark um sich schlagend. Abwehrend, skeptisch, dem jeweiligen Gegenüber immer weniger vertrauend. „Pangaea“, als der ehemalige Urkontinent, ist ein Sinnbild des Zusammenwachsens. Für die Idee einer Einheit der Menschen und des Menschen an sich. Eine Idee, die in ihrer Größe kaum greifbar scheint, für die es sich aber dennoch lohnt entschieden einzustehen. Zu handeln und tätig zu werden. Eine Idee, die so vielen Angst macht. Angst, die nur allzu gerne verdrängt wird. Die aber tief ins uns allen verwurzelt ist und endlich unsere volle Aufmerksamkeit braucht. Damit der Mensch als „gottloser Prophet“ zum Gestalter seiner eigenen Zukunft wird. „Wie weit reicht die Fiktion? Wann reißen wir uns zusammen? Scheinheiliges Licht – wir sind einsam aber fürchten uns nicht.“ („Visionäre“). Patrick Richardt trägt eine Halskette aus Draht mit Fasanen-Federn bestückt, in der Hand einen Hirtenstock, ist schwarz gekleidet. Geistig verwirrt und auf Abwegen oder fokussiert und zielgerichtet? Rastlos, nervös oder die Ruhe selbst? „Meine Geduld kennt kein Ende – Ich zeig' mein wahres Gesicht – fürchtet euch nicht.“ („Pangaea, Pangaea“).

Düstere Synths, Hallräume und „Poltergeist – Schlagzeug“
Aufgenommen wurde das Album, in Eigenregie, von Patrick Richardt in Zusammenarbeit mit Produzent & Lead Gitarrist Benjamin Kronski. Dieses Mal im hergerichteten, nach einem alten Magenbitter Schnaps benannten Studio „Unicuum Zwack“, einer ehemaligen Kneipe im Krefelder Norden. Die Songs klingen düsterer und größer als sonst. Richardt und Kronski bedienen sich deutlich mehr Gitarren und Vocaleffekten und scheuen sich nicht, diese immer wieder als vordergründige Stilmittel zu nutzen. Am Schlagzeug Maximilian Kotzmann (u.a. Callejon, KOTZMANN), am Bass auf einigen Stücken Stephan Selbach (u.a. The Fog Joggers, Chocolate Mountain). Ansonsten teilen sich Richardt und Kronski die weiteren Instrumente auf. Auffallend ist, dass Patrick Richardt mit „PANGAEA, PANGAEA“ ein Bandalbum präsentiert, dass mit traditioneller Liedermacherei kaum mehr etwas zu tun hat. Der 31-jährige Krefelder bleibt seinen eigenen Songwriting Rezepten treu, entwickelt seinen Sound dabei aber deutlich weiter. Auf kommende Live Konzerte, darf man sich freuen. Jan Büttner (Lead-Sänger, The Fog Joggers) ergänzt die Band an der Gitarre und mit seiner herausragenden Stimme. Gemixt von Peter Cladders und gemastert im legendären Studio-Nord von Gregor Hennig, erscheint Patrick Richardts drittes Soloalbum erstmals auf dem Berliner Indie Label „Snowhite“.

 
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